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Er gab sein Bestes: Benjamin Brandt spielte als einzige Sturmspitze für Greif. In dieser Szene kann ihn Boné Uaferro stoppen.
GALERIE - PRESSEKONFERENZ

Mucksmäuschenstill wurde es nach dem Schlusspfiff und der 0:1-Pleite gegen die Reserve des 1. FC Union Berlin im weiten Rund der Torgelower Gießerei-Arena. Greif musste einen weiteren schmerzlichen Rückschlag im Rennen um den Regionalliga-Aufstieg einstecken. Beste Stimmung herrschte dagegen bei den Gästen.

Die Köpenicker haben nun mit 50 Punkten (2. Platz) beste Chancen, den Sprung eine Etage höher zu meistern. Dagegen ist bei den Vorpommern dieses Ziel Regionalliga erst einmal wieder weiter in die Ferne gerückt. Greif (42 Punkte) ist nun sogar nur noch Fünfter in der Tabelle, weil Viktoria Berlin um Punkt nun besser da steht. Das Siegtor erzielte in der 69. Minute Daniel Ujazdowski, als der Stürmer nach einer Flanke die Kugel aus Nahdistanz mit vollem Körpereinsatz über die Torlinie schieben konnte.

„Aufgrund der größeren Spielanteile, geht der Sieg für Union in Ordnung“, gratulierte Greif-Coach Norbert Dech fair den Gästen und fügte hinzu: „Wir hatten heute mit unseren eigenen Problemen zu kämpfen“. Greif musste auf vier Stammspieler verzichten. Besonders der Ausfall von Clemens Lange und Daniel Pankau war in der Offensiv unübersehbar. Außerdem standen Christian Preiß (Fußgelenk) und Robert Jager (krank) nicht in der Startelf. Wenigstens Preiß und Lange versuchten in den letzten 20 Minuten noch einmal ihr Bestes. Doch es half nichts. Union brachte den knappen Vorsprung über die Zeit.

„Ich muss meiner Mannschaft ein riesen Kompliment machen. Was sie bis zum 1:0 gezeigt hat, war absolut auf einem hohen Niveau.“, lobte Union-Trainer Engin Yanova seine Elf. Auch Greif machte keine schlechte Figur am Sonnabendnachmittag vor 350 Zuschauern. Die Ueckerstädter verteidigten das 0:0 mit viel Kampf und Geschick. Doch es fehlte ihnen an Durchsetzungvermögen im Spiel nach vorn. Aber auch die Berliner schafften es nicht sich viele Torchancen zu erspielen.

Besonders der erste Durchgang hatte wenige Höhepunkte zu bieten. Greif hatte zwei Möglichkeiten durch Denis Novacic (29./Fernschuss) und Michal Kotula (42./Außennetz). Union vergab seine beste Chance in der 39. Minute, als aus dem Gewühl heraus, das Leder nicht über die Torlinie gebracht wurde. Nach der Pause agierten die Gäste mit mehr Druck. Doch die Greif-Abwehr hielt. Nur einmal musste sich Torwart André Ronneburg strecken, der für den verletzten André Greulich eingewechselt wurde, als Daniel Ujazdowski zum Abschluss kam.

Kurz bevor dann Greif-Coach Norbert Dech die Offensive mit Clemens Lange und Christian Preiß verstärken wollte, fiel das Tor des Tages. Danach bemühte sich Greif noch den Ausgleich zu erzielen Aber Versuche von Benjamin Brandt (74./75.) und ein Kopfball von Clemens Lange (93.) waren nicht von Erfolg gekrönt. Einen höheren Sieg vergab in der 87. Minute Benjamin Weiss, der an Schlussmann André Ronneburg scheiterte. „Solche Spieler wie Daniel Pankau und Clemens Lange können wir nicht ersetzen. Das ist einfach so“, haderte Norbert Deck hinterher über das Verletzungspech. „Aber wir werden weiter kämpfen“, blickt der Übungsleiter nach vorn.

TORGELOW: Greulich (46. Ronneburg) – Stoeter, Keyser, Mista, Mysona – Novacic, Freyer - Kotula (71. Preiß), Zschiesche (70. Lange), Dojahn – Brandt

UNION: Pruschke – Mrkaljevic, Trapp, Uaferro, Gill – Dietrich (46. Weiss), Malinowski, Giese (75. Jopek), Hoth – Ujazdowski (88. Druschky), Selcuk

TOR: 0:1 Ujazdowski (69.)

SR: Marco Schibull (Templin)

z.Z.: 350

GELBE-KARTE: Dojahn, Preiß – Jopek (alle F)

BESTER SPIELER: Mista – Uaferro, Ujazdowski

 
 

 

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